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UNESCO World Heritage Fagus FactoryHannoversche Straße 58
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Fagus Factory

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Apr-Oct: 10.00 a.m. - 5.00 p.m.

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Public tours: all year round: Sa. and Su. at 1.00 p.m. April – October: additionally on Sundays 11:00 a.m.
Group tours by appointment at any time

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UNESCO World Heritage Fagus Factory
Hannoversche Straße 58
31061 Alfeld (Leine)

Fagus-Gropius-Café

Monday - Friday08:15 - 14:00 Uhr

Saturday - Sunday 11.00 a.m. - 5.00 p.m. (April - October)

1.30 a.m. - 4.30 p.m. (November - March)

and by arrangement Contact: +49 5181-79 275

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Sonderausstellung "Wilhelm Imkamp"

Vom Bauhaus-Schüler zum Meister der Abstraktion

Ort:
UNESCO-Welterbe Fagus-Werk
Fagus-Galerie
Hannoversche Straße 58
31061 Alfeld (Leine)
Datum:
23. Aug 2020 10. Jan 2021
Erweiterte Zeitangaben:

August, September, Oktober: Täglich 10 - 17 Uhr November, Dezember, Januar: Täglich 10 - 16 Uhr

Beschreibung

Das Fagus-Werk zeigt in der Ausstellung „Wilhelm Imkamp – vom Bauhausschüler zum Meister der abstrakten Malerei“ vom 23.08.2020 – 10.01.2021 eine Übersicht des abwechslungsreichen Lebenswerks des Malers. Wilhelm Imkamp (*1906 – 1990) wurde schon von seinen Schulkameraden „der Maler“ genannt. Und „der Maler“ macht ernst: Er geht nach dem Schulabschluss 1926 ans Bauhaus nach Dessau, um bei Kandinsky, Klee und Feininger Malerei zu studieren. Die Lehrer und die Atmosphäre der bekannten Ausbildungsstätte beeinflussen ihn sehr. Immer wieder berichtet er von den Lehrmeistern, ihren musikalischen Fähigkeiten und den rauschenden Festen am Bauhaus. Doch die eigentliche Herausforderung für „den Maler“ kommt erst noch, Imkamp muss seine eigene Handschrift entwickeln und sich seine Position als freischaffender Künstler erarbeiten. Ein erster Schritt gelingt ihm bei einem Studienaufenthalt in Paris 1929, als ihm Kandinsky per Brief bescheinigt, dass er von seinem Fortkommen angetan ist. Unterbrochen von der Zeit des Nationalsozialismus, die Imkamp als Porträtmaler überlebt, kann er seinen Weg als freischaffender Künstler, als abstrakter Maler, gehen. Er zieht in den 1950er Jahren nach Stuttgart, das Zentrum abstrakter Malerei zu dieser Zeit, und etabliert sich mit vielen Ausstellungen seiner nun heiteren Kompositionen, die in ihrer Ausgewogenheit von Form und Farbe und der Anordnung der Bildelemente seine gereifte Künstlerpersönlichkeit erkennen lassen. Mit Strenge und Disziplin auf der einen Seite, die er sich selbst, vor allem aber seiner täglichen Arbeit gegenüber aufbringt, und mit der humorvollen, pfiffigen und offensichtlich gewinnende Art, mit der er im Freundeskreis verkehrt und seine Bilder an Freunde uns Sammler verkauft, etabliert er sich in einer sehr qualitätsvollen Liga der klassischen Moderne, in der er auch heute als führender Vertreter gilt. Seine Bilder wurden bis heute in etwa 40 Einzelausstellungen im In- und Ausland gezeigt.