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Auf dem Weg zum Bauhaus – Das Erwachen der Moderne in Niedersachsen - FAGUS WERK

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Auf dem Weg zum Bauhaus – Das Erwachen der Moderne in Niedersachsen

Sonderausstellung des Landesamtes für Denkmalpflege Niedersachsen

Ort:
UNESCO-Welterbe Fagus-Werk
Fagus-Gropius-Ausstellung
Hannoversche Straße 58
31061 Alfeld (Leine)
Datum:
10. Okt 2019 14. Nov 2019
Veranstalter:
Landesamt für Denkmalpflege Niedersachsen

Beschreibung

Bereits 1911, acht Jahre vor der Gründung des Bauhauses in Jena, hat der Architekt Walter Gropius mit dem Fagus‐Werk eine der weltweit ersten Inkunabeln der modernen Architektur des 20. Jahrhunderts geschaffen. Seine überragende innovative Leistung lässt sich nachvollziehen, wenn man den Bau mit der historistischen Architektur vor dem ersten Weltkrieg vergleicht und erkennt, wie sehr er sich von den Gestaltungsweisen der Reformarchitektur, des Jugendstils, des Expressionismus und erst recht von denen des Historismus absetzt.

Das Anliegen der Ausstellung ist es, diese Unterschiede zwischen dem Fagus‐Werk auf der einen Seite und den zeitgleichen Stilarchitekturen auf der anderen Seite zu zeigen. Die herkömmliche Architektur stellt die Welt dar, aus der Gropius mit seinen Entwürfen ausgebrochen ist, um etwas radikal Neues zu schaffen. Dadurch wird der Wandel von Architektur und Städtebau vom Historismus zur Moderne verständlich.

Darüber hinaus wird gezeigt, dass damals viele Architekten von Rang und Namen in Niedersachsen tätig waren. Zu ihnen gehörten beispielsweise Peter Behrens, Paul Bonatz, Otto Haesler, Fritz Höger oder Bruno Taut. Sie hinterließen aufsehenerregende Gebäude, die heute noch einen hohen Stellenwert besitzen. Auch wenn diese Architekten nicht selten traditioneller als Gropius dachten, waren sie als kreative Antipoden ebenfalls Wegbereiter der modernen Architektur des 20. Jahrhunderts, die bereits in den 1920er‐Jahren eine breite Gestaltungspalette einnahmen.